WIM – Das Wuppertaler Immobilien-Magazin

Kapitalanlegerinnen und -anlegern indes bieten urbane Wohnformen wie diese, stabile Perspektiven: Die Nachfrage seitens Studierender, Berufspendlerinnen und -pendler und Fachkräfte, die nur vorübergehend in der Stadt arbeiten, bleibt konstant hoch. Serviceelemente wie Reinigungsangebote, Paketstationen oder Gemeinschaftsräume erhöhen die Attraktivität und sichern nachhaltige Vermietungserfolge. Neben Mikroappartements in der Stadt und Tiny Houses in Randlagen gewinnen Co-Living und Hybridkonzepte an Bedeutung. Sie kombinieren Wohnen und Arbeiten, private Rückzugsräume und gemeinschaftliche Bereiche – etwa Lounges, Co-Working-Zonen und Fitnessräume. Realisiert werden Projekte wie diese häufig im Rahmen der Umnutzung leerstehender Altbauten oder Neubauten, bei der Energieeffizienz genauso eine Rolle spielt wie moderne Anmutung. Kompaktere Wohnformen sprechen besonders Menschen an, die Flexibilität schätzen, sich bewusst für ein Leben in der Gruppe entscheiden oder ihr Lebenskonzept verkleinern möchten, ohne Lebensqualität einzubüßen, sagt Mike Mülheim, Leiter Immobilienvermittlung bei der Sparkasse Wuppertal. „Sie sind längst kein reines Übergangsmodell mehr, sondern mitunter Ausdruck eines aktiven und mobilen Lebens.“ Für das Bergische Städtedreieck ergebe sich damit ein spannendes Zukunftsfeld. Ob als komfortabler Zweitwohnsitz, als moderne Eigentumswohnung im Herzen der Stadt oder als langfristige Kapitalanlage – clevere Wohnkonzepte bieten wertbeständige Möglichkeiten, sich bewusst kleiner, aber effizient aufzustellen. 13

RkJQdWJsaXNoZXIy NjQ3NDQ=