WIM – Das Wuppertaler Immobilien-Magazin

Gut gedämmt, effektiv gespart Energieverbrauch reduzieren – das ist vermutlich einer der ersten Vorteile, die mit dem Thema Innendämmung verknüpft sind. Doch Dämmung kann mehr als Heizkosten sparen: Sie ist auch Hitzeschutz. Wer den Wärmeeintrag ins Gebäude verlangsamen will, ist mit einer guten Innendämmung auf dem richtigen Weg. Sie hilft dabei, ein angenehmes Wohnklima zu schaffen, Schimmel vorzubeugen, bei Kälte den Heizbedarf zu reduzieren und CO₂- Emissionen zu senken. Darüber hinaus leistet gute Innendämmung einen Beitrag dazu, die Optik der Fassade zu bewahren. Zudem ist sie meist günstiger als eine Außendämmung – und eine gute Alternative, wenn das Dämmen von außen gar nicht erst möglich oder erwünscht ist. Das kann etwa der Fall sein bei denkmalgeschützten Fassaden, zu enger Bebauung oder architektonischen Einschränkungen. Im besten Fall steigt dank verbesserter Energieeffizienz und höherem Wohnkomfort der Wert der Immobilie: Sie wird auch deshalb attraktiver für potenzielle Interessierte, weil eine gute Innendämmung den Anforderungen für einen Energieausweis im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entspricht. Fachgerecht ausgeführt, kann eine Wärmedämmung von innen bis zu 3.000 Kilogramm CO₂ im Jahr sparen. Sie ist ebenfalls kosteneffizient für einzelne Räume sowie Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, die individuell oder schrittweise saniert werden sollen. „Umfangreiche Arbeiten an der Fassade sind nicht notwendig“, schildert Mike Mülheim, Abteilungsleiter Immobilienvermittlung der Sparkasse Wuppertal. „Daher lässt sich eine Innendämmung oft schneller und mit weniger Beeinträchtigungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der betreffenden Immobilie umsetzen.“ Bilder, Texte: S-Com 12

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